Anfang dieses Monats wurden im Zuge des massiven Bruchs des berüchtigten Hacking-Teams zahlreiche Dokumente durchgesickert. Seitdem sind Analysten damit beschäftigt, sie durchzugehen, und neue Offenbarungen begrüßen uns jeden Tag. Im gleichen Prozess haben durchgesickerte Dokumente ergeben, dass das Federal Bureau of Investigation (FBI) mit dem Hacking Team kommuniziert hat, um ein Ziel zu demaskieren, das Tor verwendet.

Laut einer durchgesickerten E-Mail kontaktierte ein FBI-Agent, der Teil einer Eliteeinheit für Cyber-Kriminalität ist, im September 2014 das Hacker-Team. Der Agent fragte, ob die neueste Version des führenden Remote Control System (RCS) des Unternehmens die IP-Adresse eines Tor-using-Ziels identifizieren kann.

FBI-Agent schrieb:

In Version 8 teilte uns einer Ihrer Ingenieure mit, dass der Scout mithilfe von Tor die wahre IP-Adresse von Zielen aufdecken kann. Stimmt das bei der neuesten Version noch? Wenn nicht, können Sie uns einen Weg geben, Tor auf der Box zu besiegen? Vielen Dank!

Diese E-Mails werden jetzt bei WikiLeaks gehostet und zeigen interessante Gespräche. Der FBI-Agent wollte, dass der Benutzer eine schädliche Datei herunterlädt und damit seinen Computer infiziert. Er erwähnte die Möglichkeit, den "Scout" (Teil der Spyware des Hacking Teams) mit einem Dokument- oder PDF-Anhang zu installieren.

In einer anderen E-Mail erwähnte der Mitarbeiter des Hacking-Teams, dass die IP-Adresse leicht abgerufen werden kann, wenn der Benutzer über das Tor Browser Bundle auf das Internet zugreift. Viele von Ihnen wissen, dass es andere Möglichkeiten gibt, eine sicherere Verbindung zum Tor-Netzwerk ohne den Tor-Browser herzustellen.

Aus diesen E-Mails ist nicht klar, wer das Ziel war und was das Ergebnis dieser Konversation war. Motherboard schreibt, dass es sich lohnt zu beachten, dass das Hacking Team nicht nur Dienstleistungen für Regierungen und interessierte Behörden erbringt, sondern dass ein bestimmter Teil aktiv mit der Beratung seiner Kunden verbunden war.

Tor Honeypot: Wie man die wahre Identität von Tor-Benutzern hackt

Als das FBI zu diesem Leck befragt wurde, sagte das FBI, dass es keine spezifischen Instrumente kommentiert, sie aber regelmäßig „potenzielle Exploits im Interesse der Cyber-Sicherheit identifizieren, bewerten und testen.“

#FBI bei der Frage nach #HackingTeam. „Das FBI identifiziert, bewertet und testet potenzielle Exploits routinemäßig.“ Pic.twitter.com/FKZ3cbG0PJ

- Joseph Cox (@josephfcox), 8. Juli 2015

Einer anderen E-Mail zufolge erwähnte derselbe Agent, dass das FBI an weiteren Tools interessiert sei. Es sei darauf hingewiesen, dass das Hacking-Team seit 2011 vom FBI rund 773.000 USD verdient hat.

Mit Eingaben von WikiLeaks

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